// Sicher im Netz

Hilfestellungen

Nutzen Sie App-Angebote, die kinderfreundliche Nutzungseinschränkungen gewährleisten.

Sensibilisierung

Behandeln Sie das Thema „Internet“ offen innerhalb der Familie. Sprechen Sie über Vor- und Nachteile.

Aufklärung

Erklären Sie anhand von Beispielen, welche Gefahren in der Online-Welt vorhanden sind.

Besonders für Kinder sind ungeeignete Inhalt nur einen Mausklick entfernt. Die Gefahr auf gewaltverherrlichende Online-Spiele, Rassismus oder Pornografie zu treffen ist durchaus gegeben und dementsprechend hoch. Mittlerweile ist das Internet nicht nur über einen Computer zugänglich, sondern auch auf den vielen mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Viele Kinder besitzen bereits in jungen Jahren irgendeine Form von Endgeräten mit Internetzugang. Deshalb ist es besonders wichtig, Kinder vor Gefahrenpotenzial zu schützen. Selbst durch Streamingdiensten oder Plattformen wie YouTube kann das Kind unvermittelt auf Gewaltszenen stoßen. Aber nicht nur die ungeeigneten Inhalte des world wide web stellen eine Gefahr dar, sondern auch die Preisgabe von persönlichen Daten – so können große Unternehmen bereits persönliche Nutzungsdaten von Kindern einsehen oder sogar auf deren Kontakte.

Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, dass müssen sie lernen! Sie können es nicht besser wissen, wenn wir mit ihnen nicht ins Gespräch gehen. Deshalb sollten Sie ihre Kinder für dieses Thema sensibilisieren und offen behandeln. Das Internet ist heutzutage fester Bestandteil unseres Alltags. Nehmen Sie es nicht als selbstverständlich hin, denn Kinder wissen ohne unsere Hilfe nicht, was ihnen online schaden kann.

 

// Wieso das Internet für Kinder eine Gefahr darstellt

Bewusster Umgang mit digitalen Medien:

Statt ein vollkommenes Verbot, für die Nutzung auszusprechen, ist es besser, Kindern Schritt für Schritt einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln und diesen zu stärken.

Klare Regeln für die Mediennutzung:

Einigen Sie sich mit Ihrem Kind auf klare Regeln, gegebenenfalls unterstützt durch einen Mediennutzungsvertrag. Schaffen Sie „onlinefreie“ Zeiten.

Kindgerechte Umgebung im Internet schaffen:

Kindersuchmaschinen können sowie Filter- und Jugendschutzprogramme eine Konfrontation mit jugendgefährdenden Inhalten verringern. Außerdem bieten bereits viele digitale Geräte eine kinderfreundliche Schutzeinrichtung.

 

Nützlich

Tipps & Tricks

  • Eine Elternkontrollservice-App, erlaubt es Eltern, Regeln zur Nutzung der Geräte der Kinder festzulegen. Mit der Anwendung können Eltern Inhalte einschränken, Apps genehmigen oder ablehnen, Bildschirmzeiten festlegen.

  • Schließen Sie mit Ihrem Kind einen Medienvertrag ab und halten Sie darin fest, welche Websites genutzt werden dürfen

  • Kindersichere Suchmaschinen und Browser mit Kindersicherung

  • Richten Sie ein Kinder-Konto ein

// Aufklärung: Sprechen Sie offen und ehrlich

Erzählen Sie Ihren Kindern von eigenen Fehltritten im Internet. Klären Sie ausführlich über Fake News, Malware, Phishing und Hacker auf. Aber nicht nur die technischen Gefahren im Internet können für Kinder gefährlich werden, auch der unfreundliche Ton und die raue Umgangsweisen können Kinder irritieren.

Begeben Sie sich daher ruhig immer wieder in den Austausch mit Ihrem Kind, fragen Sie nach dessen Meinung zu bestimmten Informationen im Internet und stehen Sie für Rückfragen zur Verfügung. Machen Sie die Offline-Welt attraktiv und seien Sie offen für die Erfahrungen, die Ihre Kinder im Netz machen. Stellen Sie sich den Fragen Ihres Nachwuchses. Kaum etwas ist mit Blick auf die digitalen Medien so wichtig wie ein gutes Gespräch, das offline stattfindet.

Wichtig: Bitte verbieten Sie Ihrem Kind nicht den Umgang mit dem Internet. Es ist heutzutage eine fester Bestandteil unserer Gesellschaft und kann durchaus auch positiven Nutzen erzeugen.

// Wichtige Informationen und Artikel

Aufklärungsvideo

Alles zum Thema „Internet“ für Kinder

Weitere Informationen

Medienkompetenz für Kinder